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Hautpilze

Grundsätzliches Die häufigsten Erreger von Pilzkrankheiten sind die Fadenpilze. Sie befallen vor allem die Haut und die Nägel der Füße und, allerdings seltener, auch die Hände. Der Fußpilz ist die häufigste Pilzkrankheit der Haut. Es gibt vermutlich Hunderte von Crèmes und Salben, die alle aber nur das Symptom zudecken, nicht aber heilen. Heilung kann nur von innen erfolgen, indem das Hautmilieu verändert wird.

siehe auch folgende Themen: Mykosen -Hautkrankheit (allgemein) 

Mögliche Ursachen

Die Erreger sind überall, auch auf unserem Körper. Ein intaktes Immunsystem (siehe auch -> Abwehrschwäche), kann sich jedoch dieser Angriffe erwehren. Bei Hitze- und Feuchtigkeitsstauungen durch synthetische Unterwäsche, synthetische Kleidung oder mangelnde Hygiene entsteht jedoch ein ideales Klima für das Wachstum dieser Pilze.

Aus naturheilkundlicher Sicht leistet eine allgemeine Übersäuerung der Haut dem Pilzwachstum Vorschub. Ebenso kann ich aus Erfahrung sagen, dass ich Hautpilze bisher immer nur bei Patienten gesehen habe, die auch massiv Probleme mit Darmpilzen hatten. Eine erfolgreiche Therapie setzt deshalb am Darm an. 

Mögliche Folgen Ein unbehandelter Hautpilz kann sich auch zu einem großflächigen Problem auswachsen. Sogar das Gewebe kann befallen werden und damit ist der Weg ins Innere des Körpers geöffnet.

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Hautpilzen in Frage kommen.

Zusätzlich finden Sie bei jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch Rezepte, sowie Bezugsquellen.

Aromatherapie Orale Einnahmen von Aroma-Essenzen sollten von erfahrenen Therapeuten begleitet werden.
Äußerlich: Schwarzkümmelöl, Teebaumöl.
Ernährung Wie oben bereits erwähnt sehe ich bei allen Hautpilzen ein Darmpilz-Problem. Deshalb ist eine gesunde Ernährung enorm wichtig: verzichten Sie auf Süßigkeiten aller Art und Weißmehlprodukte. Versuchen Sie mehr Gemüse und Obst zu essen, vermeiden Sie aber die sehr süßen Früchte wie Trauben oder Bananen, da diese zu viel Fruchtzucker enthalten.
Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen)
Knoblauch-Tinktur, wie bei Mykosen beschrieben, auftupfen.
Heilpflanzen  Nehmen Sie täglich Algen (zum Beispiel Chlorella Algen) aus biologischem Anbau - wenigsten über drei Monate. Vorsicht allerdings bei Schilddrüsenüberfunktion.
Säure-Basen-Haushalt Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.  
In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.
Sonstiges Nehmen Sie zweimal die Woche folgendes Vollbad: In gut warmem Badewasser lösen Sie einen gehäuften Esslöffel Natron (Natriumbicarbonat) auf. Das Bad muss allerdings mindestens eine Stunde dauern. Keine Angst, Sie werden keine so genannte Waschfrauenhaut bekommen. Ganz im Gegenteil, Ihre Haut wird sanft und geschmeidig werden, weil sie nämlich froh ist, endlich etwas Säure abgeben zu können. Nehmen Sie dieses Bad beim ersten Mal nicht, wenn Sie alleine sind. Vor allem ältere Leute sollten das nicht tun. Das Bad ist nämlich anstrengend, weil es so viel in Bewegung bringt. Legen Sie sich nachher zu Bett.