Naturheilt.com - Das umfassende Online-Lexikon der Naturheilkunde und Alternativmedizin

 

Blutergüsse

Bei einem Hämatom (Bluterguss) kommt es (durch Verletzung) zu einem Austritt von Blut aus Gefäßen in das umliegende Gewebe. Liegen diese Gefäße dicht unterhalb der Hautoberfläche, zeigt sich der für das Hämatom typische „blaue Fleck“ durch das dort sichtbar gewordene Blut.

Daneben kommt es auch zu Blutergüssen an Organen oder in Körperhöhlen. Die hier vorausgegangene Verletzung ist meist schwerwiegend und führt häufig zu weiteren Komplikationen.

Je nach Lage der verletzten Gefäße sowie nach Ausmaß der Verletzung zeigt sich ein Hämatom nicht direkt. Hämatome unmittelbar unterhalb der Hautoberfläche erscheinen wenige Stunden nach Verletzung durch eine violett-blaue Färbung der betroffenen Stelle.

Das sich im Gewebe verteilende Blut ist dabei nicht scharf begrenzt, sondern verfärbt den Bereich unregelmäßig. Dazu kommen meist Schwellung sowie Schmerz bei Berührung.

Durch biochemische Prozesse wird das Blut langsam abgebaut, dies zeigt sich durch einen Wechsel der Hämatomfarbe. Die zu Beginn violett-blau verfärbte Region wechselt in eine grüne Farbe, um letztlich (nach ca. einer Woche) gelb-braun zu erscheinen, wobei die begleitende Symptomatik abnimmt. Der vollständige Abbau dauert zwischen zwei und drei Wochen, danach ist der Bluterguss nicht mehr sichtbar.

Kommt es zu einer schweren Verletzung (z.B. stumpfes Bauchtrauma durch einen Verkehrsunfall), können tiefer liegende, und damit größere Gefäße und Organe in Mitleidenschaft gezogen werden. Die daraus resultierende Einblutung in tiefe Regionen ist selten sichtbar und macht sich nicht unbedingt durch eine Schmerzsymptomatik bemerkbar.

Einblutungen in Organe können deren Funktionalität beeinträchtigen und erst Tage nach dem Unfall zu lebensbedrohlichen Situationen führen, zudem besteht die Gefahr des Verblutens. Daher ist eine ausgeprägte Diagnostik (v.a. bildgebende Verfahren) nach schweren Verletzungen unabdingbar. Hämatome können so frühzeitig erkannt und ggf. operativ beseitigt werden. Vor allem muss bei Unfällen bei denen der Bauch betroffen ist immer an einen Milzriss gedacht werden!

Diese Strategie wird auch bei Verletzungen des Schädels gewählt, wo Einblutungen (subarachnoidales Hämatom, durales Hämatom) ebenfalls (v.a. durch Druck auf das Gehirn) zu lebensbedrohlichen Situationen führen können.

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Blutergüssen in Frage kommen.

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel
Diese Therapieform ist nur bedingt zur Regeneartion geeignet. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt. Die Meridiane vom Ort des Geschehens in Energieflussrichtung durcharbeiten, um den Abfluss zu unterstützen. Den Energiestau abbauen.
Medizinische Massagen

Ein Bluterguss muss über das Lymphsystem abgebaut werden. Eine manuelle Lymphdrainage wirkt unterstützend.

 

Orthomolekular-Medizin

Vitamin C und Zink

 

Phytotherapie

Arnika ist das Mittel der Wahl bei einem Bluterguss. Entweder Arnika als Tinktur (einreiben), einfacher ist aber eine Salbe. Die Salbe mit der besten Wirkstoffkonzentration ist die doc-Salbe. Zweimal täglich leicht eincremen. In akuten Fällen Salbenverband. Dabei auch gleichzeitig an die Kühlung denken um eine Schwellung so weit wie möglich zu verhindern.

Säure-Basen-Haushalt Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.