Ungewöhnliche Therapie: Die Gemmo Therapie

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

In unserer hektischen Zeit ist es im Krankheitsfall oder bei Beschwerden das vordringliche Ziel, so rasch als irgend möglich wieder zu funktionieren, sprich: wieder arbeiten können.

Die Gemmotherapie ist eine Therapie, die alle pflanzlichen Arzneien in jeder Hinsicht unterstützt. Beim Gemmomazerat handelt es sich um einen glycerinhaltigen Extrakt aus frischen Pflanzenknospen und Embryonalgeweben, der im frühen Wachstumsstadium gewonnen wird. Die teilungsaktiven Zellverbände enthalten das gesamte genetische Programm der Pflanze. Sie enthalten Wachstumsfaktoren (Auxine und Gibberelline).

Man geht davon aus, dass die teilungsaktiven Zellverbände resp. die Auszüge daraus, auch sehr aktiv in den menschlichen Stoffwechsel, welcher der Regeneration dient, eingreifen.

Dr. Henry Pol aus Brüssel hat die Wirkung der Gemmomazerate entdeckt. Zu erwähnen sind auch die Arbeiten von Prof. Mallein vom Lehr- und Forschungsinstitut Lyon. Er entdeckte die Wirkung der Johannisbeerknospe (Ribes nigrum), die die Bezeichnung „sanftes, pflanzliches Cortison“ erhielt.

Heute ist die Gemmo-Therapie fester Bestandteil der Pflanzenheilkunde. Sie ist vor allem in der Lage, zu Beginn einer Therapie mit Frischpflanzentropfen den Heilungsprozess gewaltig zu beschleunigen. Es sind vor allem fünf Pflanzenknospen, die zur Anwendung kommen:

  • Bergföhrenknospe (Pinus montana) als pflanzliches Antirheumatikum (gegen Rheumatismus)
  • Himbeerknospe (Rubus idaeus) als pflanzliches Hormonmittel
  • Mammutbaumknospe (Sequoia gigantea) als pflanzlicher Tranquilizer (Beruhigungsmittel)
  • Hagenbuttenknospe (Rosa canina) als pflanzliches Analgetikum (Schmerzmittel)
  • Johannisbeerknospe (Ribes nigrum) als pflanzliches Cortison (Entzündungsmittel)

Die Knospenmazerate sind als Mundsprays erhältlich. Bis zur Besserung werden stündlich 1-2 Stösse in den Mund gesprüht.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 09.08.2012 aktualisiert