Gemmo-Therapie
Ungewöhnliche Therapie: Die Gemmo
Therapie
In unserer hektischen Zeit ist es im Krankheitsfall oder bei
Beschwerden das vordringliche Ziel, so rasch als irgend möglich
wieder zu funktionieren, sprich: wieder arbeiten können.
Die Gemmotherapie ist eine Therapie, die alle pflanzlichen
Arzneien in jeder Hinsicht unterstützt. Beim Gemmomazerat
handelt es sich um einen glycerinhaltigen Extrakt aus frischen
Pflanzenknospen und Embryonalgeweben, der im frühen
Wachstumsstadium gewonnen wird. Die teilungsaktiven
Zellverbände enthalten das gesamte genetische Programm der
Pflanze. Sie enthalten Wachstumsfaktoren (Auxine und
Gibberelline).
Man geht davon aus, dass die teilungsaktiven Zellverbände
resp. die Auszüge daraus, auch sehr aktiv in den menschlichen
Stoffwechsel, welcher der Regeneration dient, eingreifen.
Dr. Henry Pol aus Brüssel hat die Wirkung der
Gemmomazerate entdeckt. Zu erwähnen sind auch die Arbeiten von
Prof. Mallein vom Lehr- und Forschungsinstitut Lyon. Er
entdeckte die Wirkung der Johannisbeerknospe (Ribes nigrum),
die die Bezeichnung „sanftes, pflanzliches Cortison“
erhielt.

Heute ist die Gemmo-Therapie fester Bestandteil der
Pflanzenheilkunde.
Sie ist vor allem in der Lage, zu Beginn einer Therapie mit
Frischpflanzentropfen den Heilungsprozess gewaltig zu
beschleunigen. Es sind vor allem fünf Pflanzenknospen, die
zur Anwendung kommen:
- Bergföhrenknospe (Pinus montana) als
pflanzliches Antirheumatikum (gegen Rheumatismus)
- Himbeerknospe (Rubus idaeus) als pflanzliches
Hormonmittel
- Mammutbaumknospe (Sequoia gigantea) als
pflanzlicher Tranquilizer (Beruhigungsmittel)
- Hagenbuttenknospe (Rosa canina) als
pflanzliches Analgetikum (Schmerzmittel)
- Johannisbeerknospe (Ribes nigrum) als
pflanzliches Cortison (Entzündungsmittel)
Die Knospenmazerate sind als Mundsprays erhältlich. Bis zur
Besserung werden stündlich 1-2 Stösse in den Mund gesprüht.
|