Ungewöhnliche Therapie: Die Gemmo Therapie

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

In unserer hektischen Zeit ist es im Krankheitsfall oder bei Beschwerden das vordringliche Ziel, so rasch als irgend möglich wieder zu funktionieren, sprich: wieder arbeiten zu können.

Für Naturheilmethoden ist da oft keine Zeit – leider!

Denn gerade hier finden sich sehr wertvolle und sanfte Möglichkeiten, zum Beispiel die Gemmotherapie, die mit Pflanzenknospen arbeitet.

Die Gemmotherapie ist eine Therapie, die alle pflanzlichen Arzneien in jeder Hinsicht unterstützt. Beim Gemmomazerat handelt es sich um einen glycerinhaltigen Extrakt aus frischen Pflanzenknospen und Embryonalgeweben der Pflanzen, der im frühen Wachstumsstadium gewonnen wird. Von den Knospen rührt auch der Name her: „Gemma“ ist das lateinische Wort für Knospe. Aber auch andere junge Pflanzenteile werden verwendet: Triebspitzen, Wurzelspitzen und junge Schösslinge. Ihnen gemeinsam ist, dass sie die meiste Energie der Pflanzen beinhalten und noch eine große Teilungsaktivität in sich tragen. Die teilungsaktiven Zellverbände enthalten das gesamte genetische Programm der Pflanze. Sie enthalten Wachstumsfaktoren (Auxine und Gibberelline).

Man geht davon aus, dass die teilungsaktiven Zellverbände resp. die Auszüge daraus, auch sehr aktiv in den menschlichen Stoffwechsel, welcher der Regeneration dient, eingreifen. Sie können zum Beispiel Selbstheilungskräfte aktivieren, den Körper harmonisieren, den Zellstoffwechsel anregen und bei der Entgiftung unterstützen.

Dr. Henry Pol aus Brüssel hat die Wirkung der Gemmomazerate um das Jahr 1970 entdeckt. Zu erwähnen sind auch die Arbeiten von Prof. Mallein vom Lehr- und Forschungsinstitut Lyon. Er entdeckte die Wirkung der Johannisbeerknospe (Ribes nigrum), die die Bezeichnung „sanftes, pflanzliches Cortison“ erhielt.

Um das Gemmomazerat herzustellen, werden nur frische Pflanzen aus zertifiziertem ökologischem Anbau verwendet.

Heute ist die Gemmo-Therapie fester Bestandteil der Pflanzenheilkunde. Sie ist vor allem in der Lage, zu Beginn einer Therapie mit Frischpflanzentropfen den Heilungsprozess gewaltig zu beschleunigen. Es sind vor allem fünf Pflanzenknospen, die zur Anwendung kommen:

  • Bergföhrenknospe (Pinus montana) als pflanzliches Antirheumatikum (gegen Rheumatismus)
  • Himbeerknospe (Rubus idaeus) als pflanzliches Hormonmittel
  • Mammutbaumknospe (Sequoia gigantea) als pflanzlicher Tranquilizer (Beruhigungsmittel)
  • Hagebuttenknospe (Rosa canina) als pflanzliches Analgetikum (Schmerzmittel)
  • Johannisbeerknospe (Ribes nigrum) als pflanzliches Cortison (Entzündungsmittel)

Weil die Mittel aus der Gemmotherapie auch die Selbstheilungskräfte anregen und den Regenerationsprozess im Körper beschleunigen, kann man sie für die unterschiedlichsten Probleme einsetzen: Allergien, Magenerkrankungen und Darmerkrankungen, Menstruationsbeschwerden oder Wechseljahresbeschwerden, Hauterkrankungen (zum Beispiel auch Neurodermitis) und auch psychische Probleme wie Stress oder Schlafstörungen können sich mit den Knospenextrakten deutlich verbessern.

Die Knospenmazerate sind als Mundsprays erhältlich. Bis zur Besserung werden stündlich 1-2 Stöße in den Mund gesprüht. Idealerweise sollten Sie eine Viertelstunde vorher und nachher nichts essen oder trinken, damit die Schleimhäute die Wirkstoffe sofort aufnehmen können. Die Sprays enthalten nur kleine Mengen Alkohol und können daher unter Umständen auch für Kinder verwendet werden. Alkoholkranke Menschen oder Patienten mit Leberkrankheiten sollten aber sicherheitshalber ihren Arzt oder Heilpraktiker befragen, ob die Therapie für sie geeignet ist.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 24.05.2016 aktualisiert