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Blutarmut (Anämie)
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Grundsätzliches
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Blutarmut und Eisenmangel ist in unserer
Wohlstandsgesellschaft keine seltene
Mangelkrankheit. Fast jede Frau ab 50 Jahren
leidet darunter. Aber auch Jugendliche können
davon betroffen sein. Meist ist nicht die
Blutmenge zurückgegangen, sondern die Anzahl
der roten Blutkörperchen. Wenn die Anzahl der
roten Blutkörperchen (Erythrozyten) bei Männern
unter 4,5 Mio. und bei Frauen 4,0 Mio. oder der
Blutfarbstoff (Hämoglobin) unter 70-80% bei
Frauen und 80-90% bei Männern gesunken ist,
wobei 16g Hämoglobin als 100% angenommen
wird.
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Mögliche Ursachen
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Blutarmut entsteht durch Eisenmangel, durch
Vitamin B12-Mangel und durch Zerstörung der
roten Blutkörperchen. Damit das
Knochenmark rote Blutkörperchen bilden kann,
muss genug Eisen im Blut sein. Eisenmangel
heißt deshalb auch zuwenig rote Blutkörperchen
= Blutarmut. Auch Magenentzündungen oder
Darmentzündungen, Geschwüre, Tumoren,
Nierenentzündung, Leberschwäche,
Darmgifte und falsche Ernährung können
Blutarmut verursachen.
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Mögliche Folgen
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Blasse Haut, Schleimhaut, Gesichtsfarbe und
Zahnfleisch. Frostgefühl, kalte Hände, Risse an
Mundwinkeln, Zungenbrennen, Magensäuremangel,
Müdigkeit,
Kraftlosigkeit, Schwindel,
Augenflimmern, Schlafprobleme,
Herzklopfen, Kurzatmigkeit, Kribbeln,
Einschlafen der Glieder, Reizbarkeit, Rillen an
Fingernägeln und Ausbleiben der
Periode.
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Im folgenden finden Sie
naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
bei Blutarmut in Frage kommen.
AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel |
Diese Therapieform ist bestens
geeignet, Energien wieder zum fließen zu
bringen. Sie basiert auf der
Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln
durchgeführt.
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| Aromatherapie |
Orale Einnahmen von Aroma-Essenzen
sollten von erfahrenen Therapeuten begleitet
werden.
Kamille, Knoblauch, Thymian, Zitrone,
Zwiebel.
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| Bachblüten |
Oft liegen körperlichen Problemen
seelische Ursachen zugrunde. Blütenessenzen
lösen keine Probleme, aber sie helfen, anders
damit umzugehen und bringen sie einer Lösung
näher. Lassen Sie sich von einem/r
Therapeuten/In eine Mischung zusammen
stellen.
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Ernährung
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Die Ernährung spielt bei der
Blutarmut eine Rolle. Essen Sie
grundsätzlich Lebensmittel, die reich an
Eisen sind: rotes Fleisch, Trockenfrüchte
(ungeschwefelt), sowie
Hülsenfrüchte.
Nehmen Sie auch zusätzlich
Weizenkeime, Trockenfrüchte und
Sonnenblumenkerne zu sich.
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Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen) |
Lassen Sie sich aus folgenden
Urtinkturen eine Mischung herstellen:
Je 40 ml Brennnessel,
Johanniskraut, 20 ml
Tausendguldenkraut.
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| Gemmo-Therapie |
Mammut-Knospenmazerat bis zur
Besserung des Wohlbefindens mehrmals
täglich 1-2 Stöße in den Mund
sprayen.
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| Orthomolekular-Medizin |
Bevor Sie ein
Eisen-Präparat nehmen, sollten Sie
vorgängig eine 3-monatige Zink- und
Vitamin-C-Therapie durchführen. Ohne
diese Vorbereitung ist Ihr Körper nicht
in der Lage, das zugeführte Eisen
vollständig
aufzunehmen.
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| Phytotherapie |
Ein wirksames Mittel ist der
Brennnesselsaft; 3mal täglich 1 EL mit
etwas Wasser nach dem Essen einnehmen.
Weiter helfen Enzian, Lapacho,
Alfa-Alfalfa, Schwarzkümmelöl, Chlorella,
Dolomit, Lithotam. Die Spirulina Alge ist
ebenfalls ein ausgezeichnetes Mittel.
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Säure-Basen-Haushalt
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Ganz allgemein: kohlenhydrat- und
säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so
genannte PH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr
Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr
Organismus übersäuert. Mehr dazu unter dem
Stichpunkt "Übersäuerung"
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| Schüssler-Salze |
Ferrum phosphoricum Nr. 3, Kalium
phos. Nr. 5, Manganum sulfuricum Nr.
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| Zahnstörfeld |
Tote Zähne stören grundsätzlich den
ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen
sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen
in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren
lassen.
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| Sonstiges |
Während 3 Wochen kurmässig
Eisenzucker (ferri oxidum saccharum)
einnehmen und zwar wird 100 g in 1 Liter
Rotwein aufgelöst; morgens und abends nach
dem Essen 1 Likörglas voll trinken.
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