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Aphthen (=Mundausschlag) sind
rundlich-ovale, linsengroße
Schleimhautdefekte oder
Schleimhautgeschwüre der
Mundschleimhaut.
Die Aphthen sind meist von einer
Entzündung umgeben, haben einen
weißlichen Belag (=Fibrin) und sind sehr
schmerzhaft.
Am häufigsten kommen die
nichtinfektiösen und immer wieder
kehrenden (=rezidivierenden) Aphthen vor,
deren Ursache nicht genau bekannt
ist.
In der Schulmedizin wird auch
eine Autoimmunreaktion gegen
körpereigenes Schleimhautgewebe
diskutiert. Die Entstehung kann durch
Hormone, bestimmte Nahrungsmittel oder
kleine Verletzungen ausgelöst werden. Sie
heilen meist innerhalb weniger Tage oder
Wochen narbenlos ab.
Aphthen kommen allerdings auch
im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen
vor. Z.B. beim Morbus Behcet
(Autoimmunvaskulitis, neben den Aphthen
kommt es zur Entzündung der
Regenbogenhaut des Auges,
Gelenkentzündungen und
Hautveränderungen), beim Morbus Crohn und
der Colitis
ulcerosa (beides
Autoimmunerkrankungen des Darmes, neben
den Aphthen kommt gibt es Verdauungsprobleme,
meist mit Durchfall), bei der
glutensensitiven Enteropathie (=Zöliakie, Sprue;
Glutenunverträglichkeit mit Durchfällen
und Blähungen), bei der Gingivostomatitis
herpetica (=Mundfäule; Entzündung der
Mundschleimhaut meist durch Herpesviren)
und bei der Hand-Fuß-Mund-Krankheit
(harmlose Infektionskrankheit des
Kindesalters mit Bläschenbildung an
Händen, Füßen und im
Mund).
siehe auch: Mundschleimhautentzündung)
siehe auch: Viruserkrankung -
Hautprobleme
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